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Was ist Selbstbewusstsein?

In deinem Coaching wird es darum gehen dein Selbstbewusstsein zu erweitern und zu stärken. Aber was ist Selbstbewusstsein eigentlich?

In der oberflächlichen Werbung und im Businesskontext wird es häufig gleichgesetzt mit einem sicheren Auftreten, wenn du stark rüberkommst und dir keine Unsicherheiten anmerken lässt, dich gut verkaufst, dann giltst du als selbstbewusst. So wird es suggeriert. Mit echtem Selbstbewusstsein hat das allerdings auf den ersten Blick sehr wenig zu tun.

Auch wenn es zugegebenermaßen einschüchternd wirken kann, wenn wir die Darstellungen in der Medienwelt nicht als fake-Selbstbewusstsein identifizieren. Sätze wie „Warum gelingt es mir nicht so stark und natürlich zu sein?“ oder „Ich möchte auch dahinkommen, dass mir total egal ist, was andere von mir denken!“ schießen uns dann in den Kopf und untergraben unser Selbstwertgefühl. Vermutlich weil das eigene Selbstbewusstsein auf sehr wackeligen Füßen steht. (Ganz davon abgesehen, dass wir diese Schlussfolgerungen und Bewertungen im Kopf haben, die meistens gar nichts mit der Realität hinter der Kamera zu tun haben). Das alles ist total „normal“ und auch sehr menschlich. Damit werden Millionen Produkte zur Selbstoptimierung verkauft.

In deinen exklusiven 1:1 Sessions bei mir wird es vor allem um ehrliche innere Arbeit gehen. Wir graben systematisch und systemisch tief und arbeiten strukturiert an deiner inneren Welt. Zu Beginn werden wir gemeinsam feststellen auf welcher Ebene du dir am meisten Unterstützung wünschst und dementsprechend konkrete Ziele setzen. Ich helfe dir durch gezielte Fragen und Fragebögen dabei dies herauszufinden.

Vielleicht bekommst du aber auch durch die folgenden Definitionen schone eine Idee, an welcher Stelle es bei dir hakt. Lass dich gern inspirieren von den folgenden, diesmal schwerpunktmäßig kognitiven Ansätzen.

Gerade für viele Frauen ist Selbstbewusstsein häufig mit Gedanken verbunden wie: „Ich möchte doch nicht arrogant sein. Ich bin aber nicht laut und übertöne andere. Ich möchte niemanden stören und einschränken. Ich möchte nicht rücksichtslos meinen Weg gehen.“

Warum das so ist, kannst du hier nachlesen. Mir ist aber so so wichtig deutlich zu machen, dass ein tiefes Bewusstsein darüber wer du bist und was du willst, nichts mit Egoismus oder Rücksichtslosigkeit zu tun hat. Im Gegenteil glaube ich fest daran, dass wenn wir alle unser authentisches, tiefes Selbst kennen und leben, wenn die Masken fallen dürfen, unsere Welt eine bessere und liebevollere wäre.

Also: klamüsern wir mal die vielen Begriffe, die im Zusammenhang mit Selbstbewusstsein im Äther herumschwirren auseinander.

Was ist Selbstbewusstsein? Eine Definition

Über sich selbst nachdenken und darüber nachdenken, wie du auf andere wirkst. Sich selbst bewusst sein auf den Ebenen Denken, Fühlen und Handeln. Die eigene innere und äußere Welt wird bewusst wahrgenommen und reflektiert.

Gesundes Selbstbewusstsein ist also das Ergebnis persönlichen Wachstums.

Die 4 Komponenten von Selbstbewusstsein

Selbstwirksamkeit

Sich darüber bewusst sein, dass dein Handeln Auswirkungen in dieser Welt hat. Es ist die Überzeugung, dass du Einfluss nehmen kannst auf bestimmte Situationen und dein Leben aktiv lenkst. Dass was du tust verändert etwas. Es ist die Fähigkeit zu erkennen, was dein Sein, dein Denken und Handeln in dieser Welt bewirkt.

Du kannst selbstgesteckte Ziele erreichen und Hindernisse aus eigener Kraft überwinden. Am einfachsten zu messen ist dies durch Feedback von Außen („Du hast mir damit super geholfen“), sichtbaren Ergebnissen (beim gärtnern beispielsweise) oder auch in Form von Bezahlung (als Ergebnis und Wertschätzung deiner Zeit und Arbeit). In der Tiefe geht es jedoch vor allem um deine Überzeugung davon, dass du dazu fähig bist dein Leben aktiv zu gestalten, Veränderungen zu bewältigen und mit einer optimistischen Haltung in deine Zukunft schaust.

Der Ursprung dieser Kategorie liegt in Banduras Lerntheorie. Die Definition hier lautet: „Die Menge an Überzeugungen, dass man in einer bestimmten Situation sich angemessen verhalten und angemessene Leistung erbringen kann.“

Selbstwirksamkeit wird auch funktionaler Optimismus genannt.

Selbstverantwortung

Die Bereitschaft proaktiv Verantwortung für unser Leben zu übernehmen. Du trägst die Verantwortung für all deine Gedanken, Gefühle und dein Handeln. Du trägst die Konsequenzen deines Tuns. Du wirst zur proaktiven Gestalterin deines Lebens und entwickelst eine Haltung der Freiheit, denn du hast immer eine Wahl. Bei allen Dingen auf die wir Einfluss haben, handelst du selbstverantwortlich und lässt alle Schuldzuweisungen und deine Opferhaltung los. Auch bei Dingen, auf die du keinen aktiven Einfluss nehmen kannst, hast du die Wahl wie du damit umgehst, in welcher Haltung du diesen Umständen begegnest. Es gibt immer eine Ebene, die du selbst steuern kannst: deine Gedanken.

Selbstakzeptanz

Voraussetzung für Selbstliebe. Wenn du dich selbst in diesem aktuellen Moment so annimmst, wie du bist. Ohne Wenn und Aber. Mit allen deinen Stärken, Entwicklungspotenzialen, Gefühlen, Bedürfnissen und Wünschen. Es ist die Bereitschaft Ja zu sagen zu dir und deiner Geschichte. Dir mit Akzeptanz und im nächsten Schritt mit Liebe zu begegnen, mit allen deinen Erfahrungen, Ecken und Kanten.

Der Prozess kann schmerzhaft sein und Schritt für Schritt vorangehen, wird dir aber auf Dauer so viel mehr Leichtigkeit und Fülle eröffnen, wenn du erst einmal aufhörst gegen dich selbst zu kämpfen.

Dazu gehört zum Beispiel auch deinen inneren Kritiker kennenzulernen und deinen inneren Gegenspieler zu finden. (Die Arbeit mit dem inneren Team ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Veränderung deiner Gedanken.)

Selbstliebe

Geht auf Grundlage der Selbstakzeptanz noch einen Schritt weiter: Dich selbst annehmen wie du bist, mit allem drum und dran, dich selbst pflegen, dir Gutes tun in aller Ganzheit: Körper, Geist und Seele nähren. Alles in der Überzeugung: Ich bin liebenswert. Ich bin genug.

Es geht um ein positives, ehrliches, tiefes Gefühl dir selbst gegenüber und hat nichts gemeinsam mit Egozentrismus oder Arroganz.

Die Beziehung zu dir selbst ist die längste und wichtigste deines Lebens. Gestalte sie bewusst in Liebe.

Ich helfe dir gern dabei.

Die 2 Komponenten des Selbst

Dein Selbst, das wir im Coaching erforschen und entdecken, besteht aus zwei Komponenten bzw. kannst du auf zwei verschiedenen Ebenen erkennen. Dein Selbstkonzept ist das kognitive Wissen über dich, das du dir die ganzen Jahre aufgebaut hast. Durch deine biographischen Erfahrungen, Ausbildungen, Feedback etc. hast du bereits viel über dich selbst gelernt. Gemeinsam schauen wir, was davon auch heute noch wahr ist und an welchen Stellen du „aufräumen“ möchtest.

Die zweite Komponente ist dein Selbstwertgefühl,das sich durch deine subjektive Bewertung ergibt. Es geht also weniger um das Was als um das Wie denke ich über mich selbst? Welche Gefühle habe ich im Bezug auf mich selbst?

Die Wirkung von Selbstbewusstsein

Wenn du auf diesen vier Ebenen deines Selbstbewusstseins gearbeitet hast, dich selbst besser kennen und stärker lieben gelernt hast, dann werden dir einige Folgen auffallen, die dein Leben verändern. Dein inneres Wachstum, deine persönliche Weiterentwicklung wird sowohl im Innen deutlich spürbar, als auch im Außen deutlich sichtbar sein. Du kannst die Maske ablegen und musst dich nicht mehr verstellen und du wirst merken, was alles möglich ist, wenn du dein wahres Selbst lebst.

Nach Innen

Dein Glücksempfinden

Selbstbewusste Menschen fühlen sich meist glücklicher aus sich heraus.

Deine Leistungsbereitschaft

Selbstbewusste Menschen kennen ihre Fähigkeiten und zweifeln deshalb deutlich weniger an sich, dadurch sind sie motivierter Ziele zu erreichen.

Deine Beziehungen

Selbstbewusste Menschen sind in der Lage in echten Kontakt mit anderen Menschen zu gehen und gesunde Beziehungen aufzubauen und zu halten.

Dein Selbstwertgefühl

Selbstbewusste Menschen kennen ihren Wert und empfinden mehr Dankbarkeit.

Deine Gefühle

Selbstbewusste Menschen haben weniger Angst vorm Scheitern, da sie in der Folge nicht das eigene Selbst in Frage stellen. Sie können zudem besser mit Stress umgehen. Sie vertrauen sich selbst mehr.

Dein Selbstvertrauen

Selbstbewusste Menschen können sich selbst mehr vertrauen, da sie sich gut kennen und akzeptieren, ihre Fähigkeiten und Grenzen deutlich wahrnehmen.

Deine Resilienz

Selbstbewusste Menschen sind resilienter, da sie nicht katastrophisieren (also sich im Kopf Dinge schlimmer ausmalen, als sie sind und schneller in Panik verfallen) und sich selbst und dem Leben mehr vertrauen.

Deine Gesundheit

Selbstbewusste Menschen sind gesünder, da sie sich glücklicher fühlen und dies hat nachweislich einen positiven Effekt auf unser Immunsystem, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und psychische Krankheitsbilder wie Depressionen oder Angststörungen.

Nach Außen

In der Folge dieses intensiven Wachstumsprozesses wirken Menschen mit echtem, tiefem Selbstbewusstsein auf andere häufig ermutigend, inspirierend, motivierend, attraktiv und positiv. Dein Licht wird nach außen strahlen und deine Liebe wird sichtbar in deinem Sein.



Ich hoffe du musst dich nun nicht mehr fragen „Was ist Selbstbewusstsein?“, sondern hast eine detailliert Vorstellung davon an was wir im exklusiven 1:1 Coaching arbeiten werden.

Es ist ein Weg mit vielleicht schmerzhaften Erkenntnissen, vielen Aha-Erlebnissen, Knoten die platzen und Grenzen, die gesprengt werden. Ein Weg, der dich in deine Kraft bringt und dich ankommen lässt bei dir selbst.

Möchtest du heute noch den ersten Schritt gehen auf diesem spannenden, intensiven Weg? Dann buche dir gerne gleich ein unverbindliches Kennenlerngespräch und lass uns eintauchen. Ich freue mich auf dich!

Mit Liebe, Frauke